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Peruanische Restaurants in Wien

Ceviche mit Leche de Tigre, Lomo Saltado, Ají de Gallina und ein Pisco Sour: Die peruanische Küche gehört zu den spannendsten der Welt, und in Wien gibt es dafür sehr gute Adressen.

Neben klassischen peruanischen Lokalen findest du hier auch Nikkei-Küche, die japanisch-peruanische Fusion.

Was isst man in Peru?

Die peruanische Küche verbindet indigene Zutaten wie Kartoffeln, Mais und Ají (peruanische Chilis) mit spanischen, chinesischen und japanischen Einflüssen. Aus der chinesischen Einwanderung entstand die Chifa-Küche, aus der japanischen die Nikkei-Küche.

Das Nationalgetränk ist der Pisco Sour, das bekannteste Gericht die Ceviche.

Ceviche
roher Fisch, in Limettensaft mariniert, mit roten Zwiebeln, Ají und Süßkartoffel
Leche de tigre
die Marinade der Ceviche, als kleiner Drink serviert
Lomo saltado
Rindfleisch mit Zwiebeln, Tomaten und Sojasauce aus dem Wok, mit Pommes und Reis
Ají de gallina
Hühnerragout in cremiger Sauce aus gelbem Ají
Causa
geschichtete Kartoffelterrine mit Ají amarillo und Füllung
Anticuchos
gegrillte Spieße, klassisch vom Rinderherz
Pisco Sour
Traubenbrand mit Limette, Zuckersirup und Eiweißschaum
Tiradito
roher Fisch in dünnen Scheiben, wie Sashimi, mit Ají-Sauce, ein Nikkei-Klassiker
Arroz chaufa
gebratener Reis der chinesisch-peruanischen Chifa-Küche
Papa a la huancaína
Kartoffeln mit cremiger Sauce aus Ají amarillo und Frischkäse
Rocoto relleno
gefüllte scharfe Rocoto-Paprika aus Arequipa
Chicha morada
süßes Getränk aus violettem Mais mit Ananas und Zimt
Suspiro limeño
Dessert aus Milchkaramell mit Portwein-Baiser

Häufige Fragen

Ist roher Fisch in der Ceviche unbedenklich?

Für Ceviche verwenden gute Lokale sehr frischen Fisch. Die Säure der Limetten verändert das Eiweiß, sodass der Fisch wie gegart wirkt, ersetzt aber das Kochen nicht. Wer keinen rohen Fisch essen soll, etwa in der Schwangerschaft, wählt besser ein warmes Gericht.

Was ist Nikkei-Küche?

Nikkei ist die Küche der japanischen Einwanderer in Peru: peruanische Zutaten wie Ají und Limette treffen auf japanische Techniken, etwa bei Tiradito (Fisch in dünnen Scheiben, ähnlich Sashimi) oder Maki mit peruanischen Saucen.

Kommt der Pisco aus Peru oder aus Chile?

Beide Länder stellen Pisco her und beanspruchen ihn als Nationalgetränk. Der peruanische Pisco wird aus bestimmten Traubensorten ohne Zusatz von Wasser destilliert und nicht im Holzfass gelagert.

Wo gibt es in Wien peruanisches Essen?

In dieser Liste sind 7 Lokale, die meisten im 1., 2. und 8. Bezirk (Innere Stadt, Leopoldstadt und Josefstadt). Einige sind Bars mit peruanischer Küche, die du auch unter „Bars & Clubs“ findest.

Was ist Chifa?

Chifa ist die chinesisch-peruanische Küche, die chinesische Einwanderer ab dem 19. Jahrhundert in Peru geprägt haben. Typisch sind Arroz chaufa (gebratener Reis) und Lomo saltado aus dem Wok.

Was ist Ají amarillo?

Eine gelb-orange Chilisorte und die wichtigste Würze der peruanischen Küche. Sie ist fruchtig und mittelscharf und steckt in vielen Saucen, etwa in Ají de gallina oder Papa a la huancaína.

Gibt es vegetarische peruanische Gerichte?

Ja, zum Beispiel Papa a la huancaína, Causa mit Gemüse, Tacu tacu ohne Fleisch oder vegetarischer Arroz chaufa. Manche Lokale bieten auch Ceviche aus Pilzen oder Gemüse an.

Was ist Chicha morada?

Ein alkoholfreies Getränk aus violettem Mais, gekocht mit Ananas, Zimt und Nelken und mit Limette abgeschmeckt. Nicht zu verwechseln mit Chicha de jora, einem fermentierten Maisbier.